GIS3 – Projektstart für die neue Generation an Geoinformationssystemen

Wie Computer-Betriebssysteme unterliegen auch Geoinformationssysteme einem technologischen Lebenszyklus. Die aktuell eingesetzten Softwarelösungen der zweiten Generation werden vom Hersteller zum Ende dieses Jahrzehnts – nach rund 20 Jahren – eingestellt. Damit ist der Weg frei für die nächste Entwicklungsstufe: GIS3 – die dritte Generation.

 

Die neue GIS3-Systemwelt vereint moderne Technologien mit innovativen Funktionen. Sie verbindet bewährte GIS-Strukturen mit den Anforderungen heutiger Organisationen. Dank webbasierter und mobiler Architektur unterstützt sie alle Sparten – von der Planung über den Betrieb bis zur Wartung – und sorgt für effiziente Abläufe, hohe Sicherheit und volle Transparenz.

 

Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Vorprojekt (2024–2025) fand am 3. Februar 2026 das KickoffMeeting mit dem Projektteam von vorarlberg netz und der Herstellerfirma VertiGIS statt. Dabei wurden Vorgehen, Ziele und Rahmenbedingungen für die Einführung der neuen GISPlattform festgelegt. 

 

Die vollständige Umstellung auf GIS3 soll schrittweise bis spätestens 2029 erfolgen – abhängig von der finalen Reife der Software und Datenmodellkomponenten. Perspektivisch wird die Plattform um Technologien wie KIgestützte Datenprüfung, Generalisierungs/ Bemaßungsfunktionen, RealityCaptureWorkflows sowie erweiterte 3D und IoTIntegration ergänzt. 

 

GIS3 bildet damit eine leistungsfähige und zukunftssichere Basis für spartenübergreifende Geodatenprozesse – intern bei illwerke vkw und für über 80 kommunale sowie weitere externe Kund:innen. 

 

Wir halten Sie auf dieser Seite über den Umstieg auf GIS3 auf dem Laufenden und informieren regelmäßig über die nächsten Schritte. 

 

Weitere Links zu diesem Thema: GIS3 – mehr als ein Upgrade 

 

Neben dem Team Geoinformatik übernimmt das neu gegründete Team “GIS-Dienstleistungen” eine wichtige Rolle. Es sorgt dafür, dass die rund 80 Gemeinden und weiteren GIS‑Kund:innen reibungslos in die neue GIS3 Welt integriert werden und auch nach dem Umstieg eine fachkundige und zuverlässige Betreuung erhalten. Damit stellen die Teams sicher, dass die neue Systemgeneration nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch erfolgreich eingeführt wird. 

Abbildung von VertiGIS zu Lebenszyklus und Sparten; cc VertiGIS